Deine Zukunft als Biosystemtechniker*in

Als Biosystemtechniker/-in arbeitest du dort, wo biologische Prozesse verstanden, entwickelt, 
überwacht oder technisch nutzbar gemacht werden. Typische Einsatzfelder findest du zum Beispiel in 
der biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie, in der Medizintechnik, in 
Forschungseinrichtungen, Kliniken oder Diagnostiklaboren. Dort kannst du daran mitwirken, neue 
Medikamente zu entwickeln, Zellkulturen zu analysieren, biotechnologische Produktionsprozesse zu 
optimieren oder biologische Daten auszuwerten.

Auch in der Lebensmitteltechnik, Umwelttechnik und industriellen Biotechnologie sind deine 
Kenntnisse gefragt. Biosystemtechniker/-innen beschäftigen sich zum Beispiel mit 
Fermentationsprozessen, Qualitätssicherung, der Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren 
oder dem Einsatz von Mikroorganismen zur Herstellung von Lebensmitteln, Enzymen, Wirkstoffen 
oder biobasierten Materialien. Überall dort, wo Biologie auf Technik trifft, entstehen spannende 
Aufgaben — vom Labor über die Prozessentwicklung bis hin zur Datenanalyse.

Dein späterer Berufsweg kann sehr unterschiedlich aussehen: Du kannst in Forschung und 
Entwicklung arbeiten, in der Produktion, im Qualitätsmanagement, in der technischen Beratung, im 
Projektmanagement oder auch in der Zulassung und Dokumentation. Gleichzeitig bietet dir der 
Studiengang eine gute Grundlage für ein weiterführendes Masterstudium oder eine Promotion. 
Biosystemtechnik eröffnet dir also keinen starren Berufsweg, sondern ein breites Feld an 
Möglichkeiten — besonders dann, wenn du gerne interdisziplinär denkst und Lösungen für Medizin, 
Pharmazie, Ernährung, Umwelt und Biotechnologie mitgestalten möchtest.

Letzte Änderung: 04.07.2026 -
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